An alle Fotografen….und deren Erben

Heute musste ich wieder mit großem Entsetzen vernehmen, dass eine umfangreiche Bildersammlung einfach so „entsorgt“ wurde.
Warum ich hier „entsorgt“ in Anführungszeichen setze? Eigentlich soll dies entsorgen doch bedeuten, dass man damit keine Probleme oder Sorgen mehr hat – aber genau hier sehe ich dies anders:

Es bereitet mir Sorge, wenn Fotos entsorgt werden.

Insbesondere, wenn man darauf Sachen sieht, die eigentlich unwiderbringlich sind:
Alte Gebäude
Aufgegebende Firmensitze und Unternehmungen
ja, machnchmal sogar einfach nur Gegend.

Denn was ist denn ein altes Gebäude? Der Rittersitz von 16 Hundert? Oder das Elternhaus mit einem selbst als Kind davor?
Selbst ein Neubau ist ein altes Gebäude – in 50 Jahren!! Ihre Kinder und Enkel wären vielleicht froh, wenn sie diese Aufnahmen eines damals Neubau sehen könnten…und viele andere ebenso.
Mit jedem „entsorgten“ Foto geht auch ein Stück Geschichte verloren – dies sollte niemals in Vergessenheit geraten.

Also:
Alte Aufnahmen gehören einfach nicht in den Müll – sondern zum Beispiel in solche Vereinigungen/Zusammenschlüsse:

Geschichte Leichlingen

http://www.facebook.com/groups/gunwi/

Dies gilt natürlich insbesondere für alles rund um Leichlingen – für andere Orte/Städte/Gegenden gibt es oftmals ähnliches,
Geschichtsvereine, Stadtarchiv sind hier nur zwei der möglichen Suchbegriffe…
Ich persönlich würde jedoch nichts und niemanden mit solchen Bildern unterstützen, der sie im Keller nur hortet, nach dem Motto: „ich habe da etwas, was Ihr alle NICHT habt“ denn dies spräche gegen meine Auffassung von geschichtlichem Allgemeingut.
Es gehört meiner Meinung nach einem großen Kreis zum Betrachten und Beitragen zugänglich gemacht, nicht einem möchtegern elitärem Kreis oder einzelnen.

Durch morderne Technik ist ja durchaus eine Mehrfachverwertung möglich…ich messe den „Wert“ einer Aufnahme nicht an der Einzigartigkeit sondern auch an der Zugänglichkeit für viele – auf jeden Fall wäre dies besser, als „entsorgen“.

Erst durch das Teilen wird aus einem unscheinbaren Foto ein möglicherweise „Ahh-und-Ohh“ Foto. Damit wird die Geschichte lebendig gehalten und nicht vergessen.

Oftmals bildet ein solches Foto auch den Grundstock oder Anlaß zu weiteren Nachforschungen, siehe zB.

https://www.facebook.com/media/set/?set=oa.879135568768501&type=1

Wieviel Interesse an alten Informationen, Anekdoten und natürlich Dokumenten (BILDERN!) besteht mag man erahnen, wenn man sieht, wieviele Mitglieder derzeit dort sind (10.05.2014: 1064 Mitglieder aus aller Welt)

Also:
Überlegen Sie gut, was mit alten Fotos geschieht! Lassen Sie Geschichte nicht sterben.

Danke.

Hier noch dass ein oder andere Beispiel:

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Weiss jemand wo und was?

Weiss jemand wo und was?

 

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